Connie Palmen, geboren 1955, wuchs im Süden Hollands auf und kam 1978 nach Amsterdam, wo sie Philosophie und Niederländische Literatur studierte. Ihr erster Roman, Die Gesetze, erschien 1991 und wurde gleich ein internationaler Bestseller.

Sie erhielt für ihre Werke zahlreiche Auszeichnungen, so wurde sie für den Roman Die Freundschaft 1995 mit dem renommierten AKO-Literaturpreis ausgezeichnet.

Connie Palmen lebt in Amsterdam.

Connie Palmen: Vor allem Frauen

Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing

Schon ihr ganzes Leben ist Connie Palmen fasziniert von weiblichem Künstlertum. Von schöpferischen Frauen wie Virginia Woolf, Sylvia Plath, Olivia Laing oder Joan Didion, die sich, jede auf ihre Art, von den Normen und Konventionen ihrer Zeit emanzipiert haben. In ihren Essays bewundert Palmen die Schaffenskraft, Autonomie und Einzigartigkeit ihrer intellektuellen Gefährtinnen – und eines Gefährten – und erkundet darüber hinaus ihr eigenes Leben als Schriftstellerin.

Hardcover Leinen / 160 Seiten

Veranstaltungen

Das St.-Pauli-Theater in Hamburg hat “Die Freundschaft” uraufgeführt, ein Stück nach dem Roman der Niederländerin Connie Palmen

„Wir sahen einander an, als ging es um einen Wettkampf. Und das war es auch, ein Kampf“. So beschreibt Connie Palmen den ersten Moment, als ihre Romanheldin Kit auf ihre Lebensfreundin Ara trifft.  „Ich war überzeugt, dass sie meine Freundin werden würde, dass wir zueinander gehörten, dass sie so war, wie ich.“  Doch es ist ein ganz langer Weg, bevor die beiden völlig unterschiedlichen jungen Frauen zueinander finden, bis Kit sich, wie Ara, traut, ihrem eigenen Kopf...

11 juli: Zürich / Literatur Festival Zürich

11. July 19.00-20.00Alter Botanischer Garten Vor allem Frauen ist eine Sammlung persönlicher Essays über 11 Frauen (und einen Mann), in denen Connie Palmen dem Erfolgsgeheimnis berühmter Künstlerinnen auf die Spur geht. Dazu gehören Frauen wie Virginia Woolf, Marilyn Monroe, Marguerite Duras und Patricia Highsmith, die alle auf ihre eigene Weise die Grenzen der herrschenden Moral und ihres Geschlechts überschritten. Oder Olivia Laing, die sich nicht-binär fühlte, bevor sie das Wort überhaupt kannte. Connie Palmen setzt sich...

7 juni: Bremen / Poetry On The Road

Theater am Leibnizplatz (Schulstraße26, Bremen)7. Juni, 19 Uhr. Connie Palmen ist die vielfach ausgezeichnete Grande Dame der niederländischen Literatur. Ihr erster Roman ›Die Gesetze‹ erschien 1991, wurde gleich ein internationaler Bestseller und machte Palmen zum eigenwilligen Shooting Star. Zuletzt erschien von ihr ›Vor allem Frauen‹ (2024). Über Virginia Woolf, Sylvia Plath, Joan Didion u. a. In den hier versammelten Essays bewundert Palmen die Schaffenskraft, Autonomie und Einzigartigkeit ihrer intellektuellen Gefährtinnen – und eines Gefährten – und erkundet...

Medien

Connie Palmen bij Salons Kasteel de Haar

Op 17 september sprak Connie Palmen en modeontwerper Claes Iversen over creatieve vrijheid, zichtbaarheid en eigenaarschap. Ze werd geïnterviewd door Femke van der Laan....

20-10-2016 sat Mediathek

Buchmesse Frankfurt: Connie Palmen am 3sat-Stand. Du sagst es ist die fiktive Autobiografie von Schriftsteller Ted Hughes, dessen Frau, die Dichterin Sylvia Plath, im...

02-10-2016 Sternstunde Philosophie

Zürich, 2. Oktober 2016. Liebende, die sich vor Erregung in die Hose machen oder sich nackt auf den toten Geliebten legen: In Connie Palmens...

01-09-2016: Kulturplatz

Die so leidenschaftliche wie tragische Beziehung zwischen Sylvia Plath und Ted Hughes ist ein Mythos der jüngeren Literaturgeschichte. In ihrem Roman «Du sagst es»...

Gespräche

“Ich bin eine Verräterin”

Berliner Zeitung, 24-09-2016. "Ich habe mich acht Jahre lang mit dem Gedanken getragen, habe immer wieder überlegt, was für ein Buch ich nach Luzifer...

“Wittere ich Drama, bin ich dabei”

Süddeutsche Zeitung, 27. August 2016. "Ihre Augen funkeln, wenn sie von Ted Hughes und seinem Verlust spricht. Reicht es nicht langsam mal mit dem...

„Der Künstler ist dämonisch“

Westdeutsche Zeitung, 26. Februar 2008.   „Wenn man das Dämonische als eine Tragik sieht, ja, dann ist der Künstler dämonisch. Das Tragische ist immer ein Konflikt,...

„Schreiben ist eine Untergrundaktivität“

Neue Zürcher Zeitung, 24 april 2008   „Ich tue nichts, was im Roman Lucas Loos und im wirklichen Leben Peter Schat nicht auch getan haben: nach...

„Man soll immer alles geben“

Kölnische Rundschau, 6. März 2013   „Ein Schriftsteller darf nicht geizig sein. Man soll in jedem Buch alles geben. Diese Literatur mag ich auch selbst am...

„Die Frau, die ihre beiden Männer verlor“

RP Online, 4. April 2013   „Schmerz gehört zur Trauer, vor allem im ersten Jahr, sie ist eine extreme Form des Leidens. Kummer ist melancholischer. Der...

„Schmerz ist kein Hindernis für Glück“

Der Tagesspiegel, 24 november 2013   „Trauer ist unheimlich klar, sie ist der hellste Zustand, in dem sich jemand befinden kann. Sie ist über-hell, monatelang. Die...